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Yoga Magazin 

Im Blog nehme ich dich mit in die wunderbare Welt des Yoga, der Entspannung und mit auf den Weg zu dir selbst. Hier gibt's Insights aus dem Leben einer Yoga-Lehrerin und Reiki-Meisterin sowie Geschichten aus diesem Studio in Ludwigsburg. 

Was ist das „spirituelle Wetter“ und welche Rolle spielt es?

Der Begriff „spirituelles Wetter“ beschreibt die energetische Grundstimmung einer bestimmten Zeitqualität – ähnlich wie das Wetter im Außen, nur auf innerer Ebene.

So wie sich das äußere Wetter verändert – mal ruhig, mal stürmisch, mal klar – verändern sich auch die inneren Bedingungen, unter denen wir fühlen, denken und handeln.

Dabei geht es nicht um etwas Mystisches oder Abgehobenes, sondern um beobachtbare Muster:
Es gibt Phasen, in denen vieles leicht fällt, klar erscheint und vorangeht.
Und es gibt Zeiten, in denen Prozesse langsamer werden, Emotionen intensiver sind oder Gedanken sich wiederholen.

Das „spirituelle Wetter“ beschreibt genau diese Qualitäten.

Es basiert auf astrologischen Zyklen, die seit Jahrhunderten genutzt werden, um Zeiträume besser zu verstehen – nicht als feste Vorgabe, sondern als Orientierung.

Wichtig ist:
Diese Einflüsse wirken nicht direkt oder zwingend.
Sie sind eher vergleichbar mit einem Hintergrundklima.

Du kannst dich darin bewegen, wie du willst –
aber es macht einen Unterschied, ob du Rückenwind hast oder gegen Wind läufst.

Subtile Einflüsse – warum wir nicht immer „gleich“ sind

Wir funktionieren nicht konstant.
Unsere Wahrnehmung, unsere Emotionen und unser Energielevel verändern sich – oft ohne bewusste Entscheidung.

Das „spirituelle Wetter“ beschreibt genau diese Veränderungen auf einer tieferen Ebene.

Es zeigt Tendenzen wie:

  • Phasen von Klarheit oder Verwirrung
  • Zeiten von Aktivität oder Rückzug
  • Momente, in denen alte Themen plötzlich wieder auftauchen

Diese Einflüsse wirken nicht laut oder offensichtlich.
Sie zeigen sich eher indirekt:
in Gedanken, die sich wiederholen,
in Emotionen, die stärker reagieren,
oder in dem Gefühl, dass etwas „nicht ganz rund“ ist.

Trigger verstehen statt dagegen ankämpfen

Ein zentraler Aspekt dieser Arbeit ist das Verständnis für sogenannte Trigger.

Was uns im Alltag emotional bewegt, hat oft weniger mit der aktuellen Situation zu tun, als mit inneren Mustern, die gerade aktiviert werden.

Das „spirituelle Wetter“ kann solche Aktivierungen verstärken:

  • alte Unsicherheiten werden spürbarer
  • Beziehungsthemen treten klarer hervor
  • innere Konflikte zeigen sich deutlicher

Das ist kein Rückschritt.

Es ist ein Moment, in dem etwas sichtbar wird, das ohnehin in uns vorhanden ist.

Orientierung statt Kontrolle

Wichtig ist:
Diese Perspektive soll dir nicht sagen, was du tun musst.

Sie gibt dir Orientierung.

Wenn du verstehst, in welcher Qualität du dich gerade bewegst, verändert sich dein Umgang damit:

  • Du nimmst Widerstand nicht mehr persönlich
  • Du erkennst, wann es sinnvoll ist, aktiv zu sein – und wann nicht
  • Du hörst auf, Prozesse zu erzwingen, die Zeit brauchen

Das allein kann bereits viel Druck aus dem System nehmen.

 

Verbindung zur Praxis

Genau hier schließen Yoga, Atemarbeit und innere Reflexion an.

Sie helfen dir:

  • wieder in Kontakt mit deinem Körper zu kommen
  • dein Nervensystem zu regulieren
  • und innere Prozesse bewusst zu begleiten

Statt dich gegen das zu stellen, was gerade da ist, lernst du, damit zu arbeiten.

Spirituelles Wetter

Neumond & Sonnenfinsternis im Löwen – 12. August 2026

Dieser Neumond ist kein gewöhnlicher Neumond.

Am 12. August verbinden sich Sonne und Mond im Löwen – und gleichzeitig findet eine totale Sonnenfinsternis statt. Der Neumond fällt damit in ein sogenanntes Finsternisfenster und bekommt eine deutlich intensivere astrologische Symbolik. Astronomisch ist die Finsternis ein außergewöhnliches Ereignis; astrologisch wird sie traditionell als Zeit erhöhter Veränderungs- und Wendepunktenergie betrachtet.

Und auch wenn wir astrologische Deutungen nicht mit wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen verwechseln sollten, können wir diese Konstellation als kraftvolle symbolische Landkarte für innere Prozesse nutzen.

Die zentrale Frage dieses Neumondes lautet:

Traust du dich, dein eigenes Licht zu leben?

Nicht das Licht, das andere von dir erwarten.

Nicht die Version von dir, die funktioniert, angepasst ist oder allen gerecht werden möchte.

Sondern das, was wirklich aus deinem eigenen Herzen kommt.

 

Löwe – zurück zum eigenen Herzen

Der Löwe steht für Lebensfreude, Kreativität, Selbstvertrauen, Ausdruck und die Bereitschaft, sichtbar zu sein.

Er fragt nicht:

„Was wird von mir erwartet?“

Er fragt:

„Was möchte durch mich zum Ausdruck kommen?“

Damit führt dieser Neumond ein Thema weiter, das bereits beim vergangenen Vollmond begonnen hat.

Der Vollmond Ende Juli hat die Achse Löwe–Wassermann aktiviert und damit die Spannung zwischen Individualität und Zugehörigkeit sichtbar gemacht.

Jetzt geht es einen Schritt tiefer.

Wir dürfen uns fragen:

Wo habe ich mich angepasst, um dazuzugehören?

Wo habe ich mein Licht kleiner gemacht?

Wo habe ich darauf gewartet, dass jemand anderes mir erlaubt, ich selbst zu sein?

Und vielleicht die wichtigste Frage:

Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte, damit aufzufallen?

 

Sonne, Mond und Jupiter im Löwen

Eine der stärksten Energien dieses Neumondes entsteht dadurch, dass Jupiter ebenfalls im Löwen steht. Am 12. August befindet sich Jupiter etwa bei 11° Löwe, während Sonne und Mond beim Neumond im Bereich um 20° Löwe stehen.

Jupiter steht für Wachstum, Sinn, Vertrauen und Erweiterung.

Im Löwen verstärkt er:

  • Selbstvertrauen
  • Kreativität
  • Lebensfreude
  • Mut zum Ausdruck
  • Großzügigkeit
  • den Wunsch, etwas Eigenes in die Welt zu bringen

Das kann unglaublich inspirierend sein.

Aber Jupiter vergrößert auch.

Und deshalb kann seine Energie im Löwen eine Schattenseite bekommen:

  • übermäßiges Bedürfnis nach Anerkennung
  • Selbstüberschätzung
  • dramatische Reaktionen
  • das Bedürfnis, gesehen zu werden
  • die Versuchung, aus dem Ego heraus zu handeln

Die tiefere Frage lautet deshalb nicht:

„Wie kann ich größer werden?“

Sondern:

„Wie kann ich größer werden, ohne mich selbst zu verlieren?“

 

Die Sonnenfinsternis – ein verstärkter Neubeginn

Die Sonnenfinsternis macht diesen Neumond besonders.

Bei einer Sonnenfinsternis wird das Licht der Sonne vorübergehend vom Mond bedeckt. Symbolisch entsteht dadurch ein Moment des „Dazwischen“:

Das Alte ist nicht mehr vollständig sichtbar.

Das Neue ist aber auch noch nicht vollständig erkennbar.

Genau deshalb kann sich diese Zeit für manche Menschen überraschend, unruhig oder richtungslos anfühlen.

Astrologisch wird eine Sonnenfinsternis häufig mit Wendepunkten verbunden. Nicht unbedingt, weil an diesem Tag zwangsläufig etwas Spektakuläres passieren muss – sondern weil Themen, die ohnehin bereits in Bewegung sind, bewusster werden können.

Deshalb würde ich diesen Neumond weniger als Zeitpunkt für:

„Jetzt muss ich alles neu machen.“

verstehen.

Sondern als:

„Ich darf erkennen, was in mir bereits nach Veränderung ruft.“

 

Uranus in Zwillinge – neue Gedanken, neue Möglichkeiten

Uranus befindet sich inzwischen in den Zwillingen.

Uranus steht symbolisch für Befreiung, Erwachen, Überraschung und Perspektivwechsel.

In den Zwillingen betrifft diese Energie besonders:

  • Denken
  • Kommunikation
  • Lernen
  • Wahrnehmung
  • Informationsaustausch
  • alte Überzeugungen

Es kann sein, dass plötzlich ein Gedanke auftaucht, der eine bisherige Situation völlig verändert.

Ein Satz.

Eine Begegnung.

Eine Information.

Eine neue Perspektive.

Und plötzlich denkst du:

„Warum habe ich das eigentlich nie so gesehen?“

Das ist eine typische Uranus-Qualität:

Nicht unbedingt eine neue Antwort.

Sondern eine neue Art, die Frage zu stellen.

 

Venus in der Waage – Beziehung, Harmonie und Selbstwert

Venus befindet sich zum Neumond in ihrem eigenen Zeichen Waage.

Das ist eine ausgesprochen interessante Ergänzung zur starken Löwe-Energie.

Der Löwe sagt:

„Ich bin.“

Die Waage fragt:

„Wie begegnen wir einander?“

Damit rücken Beziehungen, gegenseitiger Respekt und Ausgleich in den Vordergrund.

Doch Venus in der Waage möchte nicht um jeden Preis Harmonie.

Ihre höhere Qualität ist Beziehung auf Augenhöhe.

Dieser Neumond kann deshalb sichtbar machen:

Wo passe ich mich an, um Frieden zu halten?

Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?

Wo verwechsle ich Harmonie mit Konfliktvermeidung?

Und:

Kann ich bei mir bleiben und trotzdem mit einem anderen Menschen verbunden sein?

 

Mars im Krebs – handeln aus dem Gefühl heraus

Mars ist gerade in den Krebs gewechselt.

Das verändert die Art und Weise, wie wir Energie einsetzen.

Mars möchte handeln.

Krebs möchte schützen.

Dadurch kann eine interessante Spannung entstehen:

Wir wollen etwas verändern – aber gleichzeitig Sicherheit bewahren.

Wir wollen nach vorne – und schauen trotzdem zurück.

Wir wollen Grenzen setzen – fühlen uns aber vielleicht schuldig.

Mars im Krebs kann deshalb besonders familiäre, emotionale und persönliche Themen aktivieren.

Seine konstruktive Seite ist:

für das einzustehen, was einem wirklich wichtig ist.

Nicht aus Aggression.

Sondern aus emotionaler Klarheit.

 

Saturn und Neptun im Widder – die Geburt einer neuen Identität

Im Hintergrund bleibt eine der großen Signaturen des Jahres bestehen:

Saturn und Neptun im Widder.

Diese beiden Energien könnten unterschiedlicher kaum sein.

Saturn fragt:

Was ist real?

Neptun fragt:

Was könnte möglich sein?

Saturn gibt Form.

Neptun löst Grenzen auf.

Im Widder treffen beide auf die Frage der Identität:

Wer möchte ich werden?

Dabei kann zunächst Verunsicherung entstehen.

Vielleicht funktioniert eine alte Rolle nicht mehr.

Vielleicht möchtest du etwas Neues beginnen, weißt aber noch nicht genau, wie.

Vielleicht spürst du:

„Ich bin nicht mehr die Person, die ich einmal war – aber ich weiß noch nicht, wer ich werde.“

Und genau dort liegt eine wichtige Qualität dieses Neumondes:

Du musst deine neue Identität noch nicht fertig definiert haben.

 

Pluto rückläufig im Wassermann – Freiheit von alten Rollen

Pluto befindet sich rückläufig im Wassermann.

Damit bleibt die Löwe-Wassermann-Achse, die bereits beim letzten Vollmond so wichtig war, weiterhin stark.

Pluto fragt:

Welche Identität ist wirklich deine – und welche wurde dir von deinem Umfeld mitgegeben?

Vielleicht geht es um Rollen wie:

die Starke,

die Vernünftige,

die Fürsorgliche,

die Perfekte,

die Unabhängige,

die, die immer funktioniert.

Pluto möchte diese Rollen nicht einfach zerstören.

Er möchte sichtbar machen:

Was davon ist noch lebendig – und was ist nur noch Gewohnheit?

 

Was dieser Neumond triggern kann

Gerade weil Löwe, Jupiter, Uranus und Pluto gleichzeitig starke Themen setzen, können folgende Themen besonders deutlich werden:

  • Angst vor Sichtbarkeit
  • Bedürfnis nach Anerkennung
  • Selbstzweifel
  • Angst vor Ablehnung
  • Anpassung
  • unterdrückte Kreativität
  • alte Rollenbilder
  • Konflikt zwischen Freiheit und Zugehörigkeit
  • der Wunsch nach einem authentischeren Leben

Und vielleicht entsteht manchmal sogar ein innerer Widerspruch:

„Ich möchte endlich ich selbst sein – aber was passiert, wenn die anderen das nicht mögen?“

Genau hier liegt die Entwicklungsaufgabe dieses Neumondes.

 

Die spirituelle Aufgabe

Dieser Neumond möchte nicht, dass du dich größer machst.

Er möchte, dass du dich echter machst.

Vielleicht bedeutet persönliches Wachstum in dieser Phase nicht:

mehr leisten,

mehr erreichen,

mehr sichtbar sein.

Vielleicht bedeutet es:

weniger verstecken.

Deine Kreativität.

Deine Meinung.

Deine Bedürfnisse.

Deine Lebendigkeit.

Deine Wahrheit.

 

Die Einladung für Körper und Seele

Diese Zeitqualität eignet sich wunderbar für eine Praxis, die Herz und Solarplexus miteinander verbindet.

Der Solarplexus steht symbolisch für:

  • Selbstwirksamkeit
  • Willenskraft
  • innere Stärke
  • Entscheidungskraft

Das Herz für:

  • Authentizität
  • Liebe
  • Verbundenheit
  • Selbstannahme

Die eigentliche Aufgabe lautet:

Kraft ohne Härte.
Sichtbarkeit ohne Ego.
Liebe ohne Selbstaufgabe.

Für Yoga, Atemarbeit und Meditation bedeutet das:

Nicht nur entspannen.

Nicht nur aktivieren.

Sondern beides miteinander verbinden.

 

Ein besonders kraftvoller Reflexionsimpuls

Nimm dir rund um den Neumond etwas Zeit und frage dich:

Was würde ich in meinem Leben verändern, wenn ich keine Angst hätte, jemanden zu enttäuschen?

Und danach:

Was von diesem Wunsch fühlt sich wirklich nach mir an – und was ist nur eine Reaktion auf das, was ich bisher nicht leben durfte?

Lass die Antwort nicht sofort aus dem Kopf kommen.

Spüre zuerst.

 

Die Essenz dieses Neumondes

Dieser Neumond steht für einen neuen Zyklus des Selbstausdrucks.

Aber es geht nicht darum, lauter zu werden.

Es geht darum, wahrhaftiger zu werden.

Die Sonnenfinsternis erinnert uns daran, dass es manchmal einen Moment der Dunkelheit braucht, bevor wir unser eigenes Licht wieder erkennen.

Vielleicht beginnt dieser neue Zyklus deshalb nicht mit einer großen Entscheidung.

Vielleicht beginnt er mit einem kleinen inneren Satz:

„Ich erlaube mir, ich selbst zu sein.“

Und vielleicht ist genau das der erste Schritt zurück zu deiner eigenen Kraft.

Spirituelles Wetter

Vollmond im Wassermann – 29. Juli 2026

Dieser Vollmond fühlt sich an wie ein Weckruf.

Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern glasklar.

In den vergangenen Wochen hat der Krebs-Neumond uns tief in unsere Gefühlswelt geführt. Wir durften nach innen schauen, alte Verletzungen berühren, Sicherheit neu definieren und uns fragen, wo wir wirklich zu Hause sind. Nun verändert sich die Energie grundlegend.

Der Vollmond auf der Achse Löwe – Wassermann richtet den Blick wieder nach außen. Doch er fordert uns nicht auf, mehr zu leisten oder schneller zu werden. Er stellt eine viel grundlegendere Frage:

Lebst du dein eigenes Leben – oder nur die Erwartungen anderer?

Es ist ein Vollmond der Befreiung.

Ein Vollmond, der sichtbar macht, wo wir uns selbst begrenzen, wo wir uns anpassen, obwohl unsere Seele längst nach mehr Freiheit ruft.

Doch diese Freiheit entsteht nicht durch Rebellion.

Sie entsteht durch Wahrhaftigkeit.

 

Sonne und Jupiter im Löwen – Das Licht möchte größer werden

Eine der bedeutendsten Konstellationen dieses Vollmondes ist die enge Verbindung von Sonne und Jupiter im Löwen. Jupiter vergrößert alles, was er berührt. Im Löwen verstärkt er Lebensfreude, Kreativität, Selbstvertrauen und den Wunsch, das eigene Licht in die Welt zu bringen. Gleichzeitig kann er aber auch das Ego, den Stolz oder das Bedürfnis nach Anerkennung überzeichnen.

Deshalb stellt diese Konstellation eine entscheidende Frage:

Möchtest du gesehen werden – oder möchtest du wirklich du selbst sein?

Das klingt ähnlich, ist jedoch etwas völlig anderes.

Viele Menschen haben gelernt, sich anzupassen, Erwartungen zu erfüllen oder Rollen zu übernehmen, um Anerkennung zu erhalten. Jupiter im Löwen erinnert uns daran, dass wahres Strahlen nicht entsteht, wenn wir perfekt sind.

Sondern wenn wir authentisch werden.

 

Mond und Pluto im Wassermann – Die Wahrheit lässt sich nicht mehr verdränge

Dem strahlenden Löwen gegenüber steht der Mond im Wassermann – und er begegnet dort Pluto.

Das ist die eigentliche Kraft dieses Vollmondes.

Pluto wirkt niemals oberflächlich.

Er führt dorthin, wo wir Kontrolle ausüben, wo wir Angst vor Veränderung haben und wo wir unbewusst an alten Identitäten festhalten.

Der Wassermann möchte frei sein.

Pluto fragt:

Wovor hast du Angst, wenn du wirklich frei wärst?

Diese Konstellation kann intensive Erkenntnisse auslösen.

Vielleicht erkennst du plötzlich, dass bestimmte Beziehungen nur noch aus Gewohnheit bestehen.

Vielleicht wird dir bewusst, dass ein alter Glaubenssatz dein Leben seit Jahren bestimmt.

Oder du spürst zum ersten Mal ganz deutlich, dass ein Weg, den du bisher gegangen bist, nicht mehr zu deinem heutigen Selbst passt.

Pluto reißt nichts ein, um zu zerstören.

Er nimmt nur das weg, was seine Wahrheit bereits verloren hat.

 

Uranus öffnet neue Möglichkeiten

Während Pluto das Alte sichtbar macht, schenkt Uranus den Mut, neue Wege überhaupt denken zu können.

Der Mond bildet ein harmonisches Trigon zu Uranus.

Das ist eine wunderbare Konstellation für Erkenntnisse.

Nicht die Art von Erkenntnissen, die man sich mühsam erarbeitet.

Sondern jene Momente, in denen plötzlich alles Sinn ergibt.

Ein Gespräch.

Ein Buch.

Ein Satz.

Eine Meditation.

Manchmal genügt ein einziger Augenblick, damit sich eine völlig neue Perspektive öffnet.

Deshalb lohnt es sich in diesen Tagen besonders, aufmerksam zu sein.

Die Antworten kommen oft unerwartet.

 

 Neptun erinnert an Vertrauen

Gleichzeitig verbindet sich der Mond harmonisch mit Neptun.

Zwischen all den tiefen Veränderungen schenkt Neptun etwas sehr Wertvolles:

Vertrauen.

Nicht jedes Gefühl muss analysiert werden.

Nicht jede Erkenntnis braucht sofort eine Entscheidung.

Manches möchte einfach nur durch dich hindurchfließen.

Gerade für Menschen, die viel denken oder alles verstehen möchten, ist das eine wichtige Einladung.

Vertrauen bedeutet nicht, alles zu wissen.

Vertrauen bedeutet, auch ohne vollständige Antworten den nächsten Schritt gehen zu können.

 

Venus Quadrat Mars – Herz und Verstand ziehen in unterschiedliche Richtungen

Eine weitere wichtige Konstellation ist das Quadrat zwischen Venus und Mars.

Hier treffen zwei Kräfte aufeinander:

Venus möchte Verbindung, Harmonie und gegenseitiges Verständnis.

Mars möchte handeln, vorankommen und sich behaupten.

Deshalb können Beziehungen in diesen Tagen besonders intensiv erlebt werden.

Missverständnisse entstehen schneller.

Alte Konflikte können sich noch einmal zeigen.

Nicht weil etwas schiefläuft.

Sondern weil etwas endlich ehrlich werden möchte.

Auch in der Beziehung zu uns selbst zeigt sich diese Spannung.

Vielleicht möchtest du etwas verändern, fühlst dich aber gleichzeitig noch nicht bereit.

Vielleicht weiß dein Herz längst, was richtig wäre, während dein Kopf noch alle Risiken aufzählt.

Diese innere Reibung gehört zu dieser Zeitqualität.

 

Die kollektive Energie

Auf gesellschaftlicher Ebene verstärkt dieser Vollmond das Spannungsfeld zwischen Individualität und Gemeinschaft.

Der Löwe fragt:

Wie kann ich mein einzigartiges Licht leben?

Der Wassermann fragt:

Wie kann dieses Licht der Gemeinschaft dienen?

Es geht also weder um Selbstaufgabe noch um Egoismus.

Es geht darum, den eigenen Platz im größeren Ganzen zu finden.

Gerade deshalb erleben viele Menschen derzeit den Wunsch nach echten Verbindungen, nach Gemeinschaften mit gemeinsamen Werten und nach einem Leben, das sich sinnvoll anfühlt.

 

Was jetzt leicht getriggert werden kann

Diese Zeit berührt besonders:

  • Angst vor Ablehnung
  • den Wunsch, allen gefallen zu wollen
  • alte Rollen und Identitäten
  • Macht- und Kontrollthemen
  • Perfektionismus
  • den Konflikt zwischen Freiheit und Sicherheit

Vielleicht spürst du auch eine innere Unruhe.

Das ist verständlich.

Denn bevor etwas Neues entstehen kann, muss oft sichtbar werden, was uns bisher zurückgehalten hat.

 

Die Einladung dieses Vollmondes

Dieser Vollmond möchte dich nicht verändern.

Er möchte dich erinnern.

Er erinnert dich daran, dass deine Einzigartigkeit kein Fehler ist.

Dass deine Wahrheit nicht immer bequem sein muss.

Und dass Freiheit nicht bedeutet, gegen alles zu kämpfen.

Sondern den Mut zu haben, das eigene Leben bewusst zu wählen.

Unterstützend wirken in den kommenden zwei Wochen:

  • Yin Yoga mit Fokus auf Herz-, Hals- und Stirnchakra
  • Meditationen über Authentizität und innere Wahrheit
  • Atemübungen zur Beruhigung des Nervensystems
  • Journaling über die Fragen:
    • Wo passe ich mich an?
    • Wo halte ich mich klein?
    • Was möchte durch mich in die Welt kommen?

 

Essenz dieses Vollmondes

Dieser Vollmond fragt dich nicht:

„Wer möchtest du sein?“

Er fragt:

„Wer bist du bereits – wenn du aufhörst, dich zu verstecken?“

Vielleicht liegt die größte Freiheit dieser Zeit nicht darin, ein neues Leben zu beginnen.

Vielleicht liegt sie darin, endlich aufzuhören, ein fremdes zu leben

Spirituelles Wetter

Neumond im Krebs – 14./15. Juli 2026

Mit diesem Neumond beginnt ein Zyklus, der uns nicht nach außen zieht, sondern nach innen führt.

Nach dem Steinbock-Vollmond, der uns mit Verantwortung, Strukturen und der Frage nach unserer inneren Stabilität konfrontiert hat, verändert sich die Energie nun spürbar. Sie wird weicher, stiller und gleichzeitig tiefgründiger. Der Krebs ist das Zeichen der Seele, der Erinnerung und der emotionalen Wurzeln. Er erinnert uns daran, dass jeder äußere Neubeginn zuerst im Inneren entsteht.

Dieser Neumond lädt uns deshalb nicht dazu ein, sofort neue Projekte zu starten oder große Entscheidungen zu treffen. Vielmehr öffnet er einen Raum, in dem wir uns fragen dürfen:

Wo fühle ich mich wirklich zuhause – in meinem Leben, in meinen Beziehungen und vor allem in mir selbst?

Der Krebs – Das Wasser der Seele

Der Krebs wird vom Mond regiert und steht für unser emotionales Erleben, unsere Herkunft, unsere Familie und das tiefe Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit.

Unter diesem Neumond wird vieles feiner wahrnehmbar. Gefühle, die im Alltag oft übergangen werden, können sich nun deutlicher zeigen. Erinnerungen tauchen auf, alte Verletzungen möchten gesehen werden und gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach einem Ort – oder einem Menschen –, bei dem wir einfach sein dürfen.

Diese Zeitqualität fordert uns nicht auf, Antworten zu finden.

Sie lädt uns ein, ehrlich hinzuspüren.

Vielleicht erkennst du, dass du lange versucht hast, Sicherheit im Außen zu finden. Dieser Neumond erinnert dich daran, dass echte Sicherheit immer im Inneren beginnt.

Merkur rückläufig im Krebs – Die Vergangenheit meldet sich

Eine Besonderheit dieses Neumondes ist die enge Verbindung zu Merkur, der sich rückläufig ebenfalls im Krebs befindet.

Wenn Merkur rückläufig wird, richtet sich unser Blick nach innen. Gedanken kreisen häufiger um Vergangenes. Alte Gespräche, Begegnungen oder ungeklärte Situationen können sich erneut zeigen – nicht, um uns zurückzuwerfen, sondern um etwas zu verstehen, das bisher unbewusst geblieben ist.

Vielleicht meldet sich eine Erinnerung.

Vielleicht taucht eine Person wieder auf.

Vielleicht bemerkst du, dass du auf dieselben Situationen heute ganz anders reagierst als noch vor einem Jahr.

Diese Zeit schenkt die Möglichkeit, emotionale Geschichten neu zu schreiben.

Nicht indem wir die Vergangenheit verändern.

Sondern indem wir unsere Haltung zu ihr verändern.

Jupiter im Löwen – Das Herz möchte wieder leuchten

Während der Krebs uns nach innen führt, beginnt Jupiter im Löwen bereits einen neuen Impuls zu setzen.

Nach einer längeren Phase emotionaler Verarbeitung wächst langsam wieder der Wunsch, das eigene Licht sichtbar werden zu lassen.

Doch Jupiter im Löwen fragt nicht:

Wie kann ich mehr Aufmerksamkeit bekommen?

Sondern:

Wie kann ich authentisch strahlen, ohne mich zu verstellen?

Die kommenden Wochen laden dazu ein, die eigene Kreativität, Lebensfreude und Herzensenergie wiederzuentdecken – allerdings nicht aus dem Ego heraus, sondern aus einer tiefen Verbindung mit dem eigenen Wesen.

Mars in den Zwillingen – Der Geist bleibt in Bewegung

Mars bewegt sich weiterhin durch die Zwillinge. Dadurch entsteht trotz der emotionalen Krebs-Energie eine gewisse innere Unruhe.

Viele Menschen erleben momentan einen starken Wechsel zwischen Fühlen und Denken.

Kaum taucht ein Gefühl auf, möchte der Verstand es erklären.

Kaum entsteht eine Erkenntnis, folgt schon der nächste Gedanke.

Die Herausforderung besteht darin, nicht jede Emotion sofort analysieren zu wollen.

Manche Gefühle möchten einfach gefühlt werden.

Venus in der Jungfrau – Liebe zeigt sich im Alltag

Venus bringt eine ruhige, bodenständige Qualität in Beziehungen. Kleine Gesten, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung gewinnen an Bedeutung.

Es geht weniger um große Worte als um die Frage:

Wie zeigt sich Liebe im täglichen Leben?

Vielleicht bemerkst du, dass Fürsorge manchmal darin besteht, Grenzen zu setzen.

Oder dass Selbstliebe bedeutet, den eigenen Bedürfnissen denselben Wert zu geben wie denen anderer.

Saturn und Neptun im Widder – Die Geburt eines neuen Selbst

Im Hintergrund wirken weiterhin Saturn und Neptun im Widder – eine Konstellation, die das gesamte Jahr 2026 prägt.

Saturn fordert Klarheit und Verantwortung.

Neptun löst alte Selbstbilder auf.

Gemeinsam begleiten sie einen tiefen Identitätswandel.

Dieser Neumond bringt diese Entwicklung nun auf eine sehr persönliche Ebene.

Nicht mehr die Frage:

Wer sollte ich sein?

Sondern:

Wer bin ich, wenn ich mich sicher genug fühle, ganz ich selbst zu sein?

Was diese Zeit leicht triggern kann

Diese Wochen können besonders folgende Themen berühren:

  • das Bedürfnis nach emotionaler Sicherheit,
  • alte Familienmuster,
  • Verlust- oder Verlassenheitsängste,
  • Schwierigkeiten, Unterstützung anzunehmen,
  • das Gefühl, immer stark sein zu müssen.

Gerade weil der Krebs so feinfühlig ist, können auch kleine Situationen große Gefühle auslösen.

Doch genau darin liegt die Chance.

Alles, was sich zeigt, möchte nicht bekämpft werden.

Es möchte verstanden werden.

Die Einladung dieser Zeit

Dieser Neumond lädt nicht zum Kämpfen ein.

Er lädt zum Ankommen ein.

Vielleicht ist jetzt der Moment, an dem du aufhörst, dich ständig zu fragen, was als Nächstes kommt.

Und stattdessen beginnst zu spüren:

Was brauche ich wirklich?

Unterstützend wirken in diesen zwei Wochen:

  • Yin Yoga mit Fokus auf Herz-, Sakral- und Wurzelchakra,
  • ruhige Atemübungen mit verlängerter Ausatmung,
  • Journaling über Herkunft, Sicherheit und Zugehörigkeit,
  • Zeit in der Natur,
  • bewusste Rückzugsräume ohne ständige Ablenkung.

Essenz dieses Neumondes

Dieser Neumond erinnert uns daran, dass Wachstum nicht immer laut beginnt.

Manchmal beginnt es mit einem tiefen Ausatmen.

Mit dem Gefühl, endlich nicht mehr funktionieren zu müssen.

Mit der Entscheidung, sich selbst ein Zuhause zu werden.

Denn dort, wo wir uns sicher fühlen, entsteht die Kraft, unser Leben neu zu gestalten.

Spirituelles Wetter

Vom Vollmond am 30.06.2026 bis zum Neumond am 14.07.2026

 

 

Mit dem Vollmond am 30. Juni erreicht ein Zyklus seinen Höhepunkt, der uns in den vergangenen zwei Wochen vor allem geistig und emotional gefordert hat. Jetzt zeigt sich, was bereits gereift ist – und was auf einem Fundament steht, das nicht mehr trägt.

Dieser Vollmond steht auf der Achse Steinbock–Krebs. Die Sonne befindet sich im Krebs, der Mond gegenüber im Steinbock. Astrologisch begegnen sich damit zwei Kräfte, die wir alle in uns tragen: das Bedürfnis nach Geborgenheit und das Bedürfnis nach Verantwortung. Herz und Pflicht. Weichheit und Struktur. Fühlen und Funktionieren.

Genau zwischen diesen Polen lädt uns dieser Vollmond dazu ein, eine neue Balance zu finden.

Vielleicht hast du in den vergangenen Wochen gespürt, dass du vieles hinterfragt hast. Beziehungen, Lebensentwürfe, Gewohnheiten oder auch deine Art, für andere da zu sein. Der Krebs möchte nähren, schützen und verbinden. Der Steinbock fragt hingegen: Was davon ist wirklich tragfähig? Nicht aus Härte, sondern aus Reife.

Dieser Vollmond kann deshalb sehr deutlich sichtbar machen, wo wir Verantwortung übernommen haben, die gar nicht unsere ist. Wo wir aus Pflichtgefühl funktionieren, obwohl unser Herz längst nach etwas anderem ruft. Oder wo wir uns so sehr um andere kümmern, dass wir den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen verloren haben.

 Die planetaren Einflüsse

Ein besonders prägender Wechsel findet nahezu zeitgleich statt: Jupiter betritt das Zeichen Löwe. Damit verändert sich die Grundstimmung spürbar. Nachdem Jupiter im Krebs Wachstum über emotionale Sicherheit und innere Heilung gefördert hat, beginnt nun eine Phase, in der Kreativität, Lebensfreude und authentischer Selbstausdruck mehr Raum einnehmen möchten. Es ist, als würde nach einer Zeit der inneren Einkehr wieder Licht auf die Bühne fallen.

Gleichzeitig beginnt Merkur seine Rückläufigkeit im Krebs. Diese Qualität lädt nicht dazu ein, neue Entscheidungen überstürzt zu treffen. Vielmehr richtet sich der Blick nach innen. Alte Gespräche, Erinnerungen oder ungeklärte emotionale Themen können sich erneut zeigen – nicht, um uns zurückzuwerfen, sondern um noch einmal bewusst betrachtet zu werden. Kommunikation verlangt in diesen Wochen mehr Achtsamkeit. Missverständnisse entstehen leichter, gleichzeitig können ehrliche Gespräche erstaunlich heilsam sein.

Im Hintergrund wirken weiterhin Saturn und Neptun im Widder – eine der großen Signaturen des Jahres 2026. Saturn fordert Verantwortung für den eigenen Weg. Neptun löst gleichzeitig alte Identitäten auf. Gemeinsam stellen sie eine tiefgehende Frage:

Wer bist du, wenn du nicht länger nach den Erwartungen anderer lebst?

Diese Frage arbeitet oft leise. Sie zeigt sich weniger in spektakulären Ereignissen als vielmehr in einem feinen Gefühl, dass bestimmte Rollen oder Lebensmodelle nicht mehr zu dir passen.

Die eigentliche Qualität dieses Vollmondes

Der Steinbock-Vollmond möchte nicht dramatisieren.

Er möchte ordnen.

Er bringt Klarheit in Strukturen, Verpflichtungen und Ziele. Er hilft dabei, zwischen Verantwortung und Selbstaufgabe zu unterscheiden. Viele Menschen werden in diesen Tagen spüren, dass sie ihre Energie bewusster einsetzen möchten. Nicht jede Aufgabe verdient die gleiche Aufmerksamkeit. Nicht jede Verpflichtung muss weitergetragen werden.

Es ist eine Zeit, in der sich innere Reife entwickelt.

Nicht durch Kampf.

Sondern durch Ehrlichkeit.

 Was jetzt leicht getriggert werden kann

Diese Konstellation kann Themen an die Oberfläche bringen wie:

  • das Gefühl, immer stark sein zu müssen,
  • Schwierigkeiten, Hilfe anzunehmen,
  • Perfektionismus,
  • übermäßige Verantwortung,
  • Schuldgefühle, wenn man Grenzen setzt,
  • den Wunsch, allem gerecht werden zu wollen.

Gerade wenn sich der Krebs nach Nähe sehnt und der Steinbock gleichzeitig Kontrolle behalten möchte, kann eine innere Spannung entstehen. Vielleicht bemerkst du, dass dein Herz längst etwas anderes braucht, als dein Verstand dir erzählt.

 Die Einladung dieser Zeit

Dieser Vollmond erinnert uns daran, dass wahre Stabilität nicht durch Kontrolle entsteht.

Sondern durch Verbundenheit.

Mit uns selbst.

Mit unserem Körper.

Mit unseren echten Bedürfnissen.

Vielleicht ist jetzt nicht die Zeit, noch mehr zu leisten.

Vielleicht ist jetzt die Zeit, neu zu definieren, was Erfolg überhaupt für dich bedeutet.

Impulse für deine Praxis

Die kommenden zwei Wochen eignen sich besonders für eine Praxis, die gleichzeitig stabilisiert und weich macht.

Yin Yoga kann den Raum öffnen, um Kontrolle loszulassen und dem Körper zuzuhören. Herzöffnende Haltungen unterstützen dabei, Gefühle wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Erdende Positionen schenken Sicherheit, wenn alte Strukturen sich lösen. Eine ruhige Atempraxis mit verlängertem Ausatmen hilft dem Nervensystem, zwischen Anspannung und Entspannung wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu finden.

Auch Journaling kann in dieser Phase kraftvoll sein.

Vielleicht mit Fragen wie:

  • Welche Verantwortung gehört wirklich zu mir?
  • Wo darf ich Kontrolle abgeben?
  • Was gibt mir echte innere Sicherheit?
  • Wie möchte ich meine Energie im kommenden Mondzyklus einsetzen?

Ausblick bis zum Neumond

Mit abnehmendem Mond beginnt nun eine Phase der Vereinfachung.

Es geht nicht darum, immer mehr zu tun.

Sondern bewusster auszuwählen.

Bis zum Neumond am 14. Juli darf vieles innerlich aussortiert werden – Gedanken, Verpflichtungen, Erwartungen und Rollen, die nicht mehr mit deinem heutigen Selbst in Resonanz stehen.

Der nächste Neumond eröffnet anschließend einen neuen Zyklus, der stärker auf emotionale Verwurzelung und echte Zugehörigkeit ausgerichtet ist.

 Essenz

Dieser Vollmond fragt dich nicht, wie viel du leisten kannst.

Er fragt dich:

Was trägt dich wirklich?

Vielleicht besteht wahre Stärke nicht darin, alles allein zu schaffen.

Vielleicht beginnt sie genau dort, wo du dir erlaubst, weich zu werden – und dennoch klar deinen Weg zu gehen.

Warum Yoga für die spirituelle Entwicklung wichtig ist

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der spirituelle Markt rasant verändert. Neue Techniken wie Breathwork, Reiki, Kundalinierweckung, Sound Healing oder Manifestation erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch trotz dieser Vielfalt zeigt sich immer wieder ein entscheidendes Muster: Viele Menschen suchen nach Transformation, ohne die Grundlage im eigenen Körper zu legen. Genau hier liegt die Essenz von Yoga – nicht als Gymnastik oder Fitness, sondern als der ursprüngliche Weg zur ganzheitlichen spirituellen Entwicklung.

 

Die Sehnsucht nach Heilung

Wenn medizinische Wege keine vollständige Antwort geben, entsteht eine tiefe innere Suche. Menschen wollen verstehen, warum sie sich müde fühlen, warum Schmerz oder Anspannung nicht verschwindet, warum sie das Gefühl haben, nicht ganz bei sich selbst zu sein. Diese Sehnsucht führt zu einer Öffnung: für neue Erfahrungen, für Praktiken, die Körper, Geist und Seele verbinden, und für Wege, die mehr sind als Diagnose und Medikamente.

 

Die moderne Spiritualität und ihre Grenzen

Techniken wie Atemarbeit, Energieheilung oder Manifestation versprechen schnelle Veränderungen, tiefgreifende Erfahrungen oder gesteigerte Lebensenergie. Sie öffnen Türen zu neuen Bewusstseinsebenen und erzeugen intensive energetische Zustände. Doch ohne eine geerdete Basis im Körper sind diese Erfahrungen oft flüchtig. Sie wirken wie Wasser auf trockenem Sand: kurzzeitig spürbar, aber nicht nachhaltig integriert.

Viele Praktizierende erleben dies als Frustration: Sie spüren das Potenzial der Techniken, doch die Transformation bleibt oberflächlich. Emotionale Blockaden kehren zurück, Erfahrungen entgleiten, und das Gefühl von echter spiritueller Tiefe bleibt aus.

 

Warum die Basis im Körper entscheidend ist

Der Körper ist das Gefäß, in dem alle Erfahrungen, alle Emotionen und alle Energien wohnen. Ohne eine stabile Basis:

  • bleibt jede innere Arbeit fragmentiert.
  • können Erfahrungen nicht nachhaltig aufgenommen und integriert werden.
  • entsteht eine Diskrepanz zwischen dem, was wir fühlen, und dem, was wir leben können.

Die große Weisheit der Yogatradition lehrt uns: Transformation geschieht durch den Körper, weil er das erste und unmittelbarste Werkzeug ist, um Präsenz, Bewusstheit und Energie zu verankern. Wer den Körper achtet und stärkt, gibt sich selbst die Möglichkeit, Heilung wirklich zu erfahren – auf allen Ebenen.

 

Yoga: Der Pfad zurück zur geerdeten Spiritualität

Yoga ist mehr als körperliche Übung. Es ist eine Rückkehr zur Basis, eine Einladung, den eigenen Körper als Gefäß der Seele zu erleben.

  • Asanas stärken, öffnen und harmonisieren den Körper, bereiten ihn vor, Energie zu halten.
  • Pranayama lehrt uns, die Lebensenergie bewusst fließen zu lassen, sie zu spüren und zu integrieren.
  • Achtsamkeit und Präsenz im Körper erlauben uns, Erfahrungen wirklich zu speichern und zu verarbeiten, statt sie nur flüchtig zu erleben.

Die großen Meister wie Patanjali oder B.K.S. Iyengar erinnern uns daran: Ohne Basis im Körper ist jede spirituelle Erfahrung nur ein flüchtiger Traum. Erst wenn Körper, Atem und Geist verbunden sind, kann wahre Transformation geschehen – eine Transformation, die nicht nur erhellt, sondern auch geerdet, lebendig und tragfähig ist.

 

Von der Erde zum Himmel

Die große spirituelle Vision des Yoga ist die Vereinigung von Körper, Atem, Geist und Seele. Die Meister sprechen von einem „alchemistischen Prozess“: Reinigung des Körpers, Öffnung der feinstofflichen Energiezentren, schließlich die Erfahrung des Selbst und der Einheit mit dem Universum. Jede Meditation, jede energetische Praxis entfaltet ihre volle Kraft nur, wenn der Körper geerdet, stabil und empfänglich ist.

 

Die Essenz: Basisarbeit als Schlüssel

Die Suche nach Heilung, Sinn oder innerer Transformation ist zutiefst menschlich. Yoga erinnert uns daran, dass echte spirituelle Entwicklung in der Verbindung mit dem eigenen Körper beginnt – dass Erdung, Atem und Energiefluss die Grundlage dafür sind, dass höhere Bewusstseinszustände sich verankern und lebendig bleiben.

Wer diese Basis stärkt, erlebt nicht nur flüchtige Erlebnisse, sondern eine nachhaltige, geerdete und tiefe spirituelle Transformation. Der Körper wird zum Gefäß, die Seele zum Licht, und die Erfahrungen verweilen im Bewusstsein – verankert, tragfähig und lebendig.

Herzlich Willkommen im HALO MOON Yoga Studio, einem Ort, an dem ihr den Alltag hinter euch lassen und tief entspannen könnt. 

07.07.2024

Egal, welche Form des Yoga ihr präferiert, es geht immer darum, zunächst den Geist mit Hilfe der Atmung zu beruhigen und ins Hier und Jetzt zu bringen. Die gewonnene Aufmerksamkeit wird dann nach innen gerichtet, um deinen Körper zu erforschen, Spannungszustände zu finden und aufzulösen. Durch die verschiedenen Übungen – im Yoga Asanas genannt – werden Muskeln, Bänder und Gelenke gedehnt und gekräftigt. Im Wechselspiel von Anspannung und Entspannung kann der Körper immer mehr loslassen und Spannungszustände lösen sich auf. Euer Körper gewinnt wieder an Flexibilität, Beweglichkeit und Kraft und erhält und erhöht somit das allgemeine Wohlbefinden.

Bei den Asanas ist Achtsamkeit gefragt. Jeder Körper ist anders und jeder bringt andere Voraussetzungen mit. Durch bewusstes langsames Hineingleiten in die Asanas, unter zur Hilfenahme der Atmung, kommt jeder an seine ganz individuelle körperliche Grenze und dabei spielt es gar keine Rolle, ob die Asana so aussieht wie im Lehrbuch. Je mehr Achtsamkeit ihr Euch und eurem Körper zukommen lasst, desto geringer ist die Gefahr euch zu verletzen. Hier ist absolut kein Ehrgeiz gefragt!

Meinen Fokus lege ich gerne auf die Entspannung und das Körperbewusstsein, also das bewusste Spüren des Körpers. Dieses Spüren wird sich mit der Zeit verfeinern, so dass du auch den Fluss des Pranas oder Lebensenergie wahrnehmen kannst. Diese Prana wird über die Atmung aufgenommen und kann mithilfe der Aufmerksamkeit im Körper bewegt werden. Die Energie wird so in die verspannten oder schmerzenden Stellen gelenkt und unterstützt den inneren Heilungsprozess.

Welcher Kurs ist der richtige für dich?

Du hast dir vorgenommen, mit Yoga zu beginnen, hast also noch keine Erfahrung mit den Asanas oder Atemübungen, dann empfehle ich dir, mit dem sanften Anfängerkurs, r, dem Rückenentspannungs-Yoga-Kurs oder dem Kurs Yoga für Schreibtischtäter zu starten. Hier werde ich dich durch sanfte Dehn- und Kraftübungen führen und dich mit einfachen Atem- und Entspannungsübungen bekannt machen. Diese Kurse bieten sich auch für all diejenigen an, die sich körperlich nicht so fordern wollen und ihren Fokus mehr auf Entspannung legen.

Du hast schon deine ersten Yoga-Erfahrungen gemacht, dann empfehle ich den klassischen Hatha-Yoga-Kurs. In diesem Kurs sind die Asanas anspruchsvoller und setzen eine gewisse Grundflexibilität und Kraft voraus. Durch das Wechselspiel von Anspannung und Entspannung wird das Gleichgewicht im Körper wieder hergestellt. 

Willst du gezielt an deiner Dehnbarkeit arbeiten, empfehle ich den Yin-Yoga-Kurs. Passiv gehaltene Asanas, unterstützt mit Kissen und Blöcken, werden sehr lange ausgeführt, wobei die Muskeln möglichst kalt bleiben. Dies hat den Vorteil, dass man so das tiefe Faziengewebe erreicht. Faszien umschließen nicht nur unsere Muskeln, sondern auch die Bänder und die Knochen und sind nach neusten Erkenntnissen für unsere Beweglichkeit von großem Nutzen. Durch das lange Halten, haben die zerknitterten Faszien die Möglichkeit sich wieder in die Länge zu ziehen. Die Muskeln haben dadurch mehr Raum, um zu wachsen und sich zu entspannen und die Bänder kommen in ihre ursprüngliche Flexibilität zurück. Die Themen der jeweiligen Stunden – Die 5 Elemente, Meridiane, bestimmte Körperregionen - geben zudem Raum zur Selbstreflexion und damit zur Selbstentwicklung. Dieser Kurs empfiehlt sich auch in sehr anstrengenden Zeiten, in denen eine tiefe Regeneration gefragt ist oder auch mal für zwischendurch.

Für all diejenigen, die eine spirituellere Praxis bevorzugen, lade ich zum Chakra-Yoga-Kurs ein. Die Chakren sind unsere Energiezentren im Körper. Jedes dieser Zentren steht im Zusammenhang mit bestimmten Themen des Lebens – Vertrauen, Lebensfreude, Selbstbewusstsein, Liebe, Kommunikation, Intuition und Glaube. In diesem Kurs arbeiten wir gezielt an der Harmonisierung und Stärkung dieser Zentren mit entsprechenden Asanas, Pranayama und Meditation.

Halo Moon Yoga strahlt als neues Yoga-Studio in Ludwigsburg. Ich bin eine leidenschaftliche Yoga-Lehrerin und Reiki-Meisterin und lade dich ein, dich auf eine Reise der Entspannung und inneren Balance zu begeben. Lass dich inspirieren, deine Ziele zu verfolgen und dich selbst zu entfalten. Es ist Zeit, dein volles Potenzial zu entfesseln und deinen Geist, Körper und Seele zu stärken. Gönn' dir diese wertvolle Zeit für dich selbst und erlebe die transformative Kraft des Yoga. Namasté, Daiana Stroh. 

Sanfte Anfänger-Stunde

18.07.2024

Du spielst mit dem Gedanken, mit Yoga anzufangen? Du möchtest deinem Körper etwas Gutes tun? Brauchst einfach mal Zeit für dich? Dann bist du hier genau richtig!

Mit sanften Stellungen (Asanas), kombiniert mit der Atmung kräftigen, dehnen und entspannen wir den ganzen Körper. Aber nicht nur den Körper – Yoga wirkt ganzheitlich! Die Atemübungen beruhigen die Nerven. Die Entspannungsübungen beruhigen den Geist. Stress wird abgebaut und Serotonin und Dopamin, die für unsere Glücksgefühle zuständig sind, werden ausgeschüttet. Du kommst zurück in deine Mitte und lernst deinen Körper wieder richtig wahrzunehmen, seine Signale zu deuten und ihn in seiner Arbeit zu unterstützen.

Yoga ist als Heilmethode bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden (Angst, Depression), chronischen Kopfschmerzen und Rückenschmerzen sowie Stress anerkannt. Die Praxis der Asanas baut Muskeln auf und dehnt sie, die Flexibilität steigt, Gleichgewichtsinn und Koordination verbessern sich, die generelle Ausdauer und Lebensfreude steigen. Die Aktivierung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Blut- und Lymphgefäßen steigert die Durchblutung und wirkt sich positiv auf die Verdauung und die Arbeit aller Organe aus. Yoga wirkt direkt auf den Stoffwechsel, das Nervensystem, Muskeln und Gelenke und hilft somit vielen Menschen, die durch einen modernen Lebensstil Probleme mit dem Rücken, der Verdauung und dem Schlafen haben.

In diesem Kurs geht es um Dich, Deinen Körper und Deine Seele. Also tu dir was Gutes und melde dich an!

Yoga zur Rücken-Entspannung

„Ich habe Rücken“

Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule kennen wir alle. Auch wenn diese Schmerzen unsere Lebensqualität und unsere Leistungsfähigkeit einschränken, schaffen wir es doch immer wieder sie nicht weiter zu beachten und zu verdrängen. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind zumeist in funktionellen Fehlhaltungen zu finden und führen früher oder später zu Gelenkabnutzungen, Durchblutungsstörungen, Muskelverspannungen oder Muskelschwäche. Aber auch Stress und psychische Belastungen können auf den Rücken schlagen und das Schmerzlevel beeinflussen.

Im Rücken-Yoga-Kurs werden wir das muskuläre Gleichgewicht wieder herstellen. Indem wir verspannte Muskeln entspannen, verkürzte Muskeln dehnen und geschwächte Muskeln stärken, wird nicht nur die Muskelkoordination und die Stabilität geschult, sondern auch das Körperbewusstsein. Wir lernen auf unseren Körper zu achten und erkennen falsche Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten und können diese korrigieren.

Entspannungs- und Atemübungen helfen dir dabei, abzuschalten und nach innen zu gehen. Du hat die Möglichkeit deinen Körper von innen zu erforschen und zu erkennen, wo die Herausforderungen des Alltags sich auf den Rücken niederschlagen.

Dieser Kurs richtet sich an alle, die ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit dauerhaft verbessern wollen. Die Übungen zielen sowohl auf eine Prävention als auch auf die Therapie von Rückenbeschwerden ab. 

Hier nochmal die Wirkungen im Überblick:

  • Unterstütz eine gute Körperhaltung
  • Verbessert die Durchblutung
  • Regt den Stoffwechsel an
  • Stärkt die Bänder
  • Kräftigt die Muskeln
  • Massiert die Nervenbahnen
  • Verbessert die Atmung
  • Aktiviert die Sauerstoffaufnahme
  • Unterstützt die Organtätigkeit
  • Entspannt Körper und Geist




Yin Yoga

Dieser Kurs ist der passivste Yoga-Kurs. 

Die Asanas werden im Sitzen oder im Liegen sehr lange gehalten. Man geht nur zu 70% in die Übung hinein und arbeitet mit vielen Hilfsmitteln. Der Körper soll alle Anspannung loslassen und sich ganz der Schwerkraft hingeben können. Die Muskeln und das Faszien Gewebe werden flexibler und es lösen sich körperlich als auch emotionale Spannungen. Während des langen Haltens der Stellungen, gebe ich euch immer wieder die Möglichkeit intensiv in euren Körper hinein zu spüren, über bestimmte Themen zu reflektieren und euch mit euch selbst auseinander zu setzen. 

Zu üben, wie man gegenwärtig ist, und achtsam dafür, was gerade jetzt geschieht, kann uns physiologisch, energetisch und mental/emotional helfen. Unser Stress beginnt sich in Wohlgefallen aufzulösen, sobald wir unserem Atem Aufmerksamkeit schenken und ihn sich beruhigen lassen. Wenn unser Stressniveau sinkt hat dies einen großen Nutzen für unsere Gesundheit. Wenn wir den Empfindungen in unserem Inneren Aufmerksamkeit schenken, können wir den Energiefluss stimulieren und verbessern. Und indem wir gegenwärtig sind, können wir uns entschließen unser Gehirn zu verändern.

Inhaltlich arbeiten wir in der Yin-Yoga-Stunde mit den Meridianen, den 5 Elementen oder auch der Psychosomatik des Körpers. Eine Stunde zu den Meridianen ist beispielsweise so aufgebaut, dass sowohl die Asanas als auch die Themen der Reflexion zum jeweiligen Meridian oder Organ passen. Auch gebe ich Hinweise zu den Akkupunkturpunkten, mit denen der Meridian zusätzlich aktiviert werden können.

Die Vorteile des Yin-Yoga sind sehr vielfältig. Auf körperlicher Ebene verbessert sich der Bewegungsradius und die Flexibilität, durch Beanspruchung der Faszientaschen werden die Muskeln passiv verlängert, Verklebungen zwischen den gleitenden Oberflächen der Muskeln werden vermindert, die Kollagenproduktion für kräftige Bänder wird angekurbelt uvm.

Hatha Yoga

Du hat schon Erfahrungen mit Yoga gemacht und möchtest wieder damit beginnen? Du weißt, wie gut dir Yoga tut, deshalb werde ich an dieser Stelle nicht auf die positiven Effekte eingehen.

Was erwartet dich in diesem Kurs?

Hatha heißt übersetzt Sonne (Ha) und Mond (Tha), die sinnbildlich für das Männliche und das Weibliche, für Aktivität und Passivität oder für Anspannung und Entspannung stehen. Und genau so sind auch die Übungsfolgen aufgebaut – ein steter Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Ein paar Sonnengrüße zu Beginn mobilisieren die Muskeln, die Bänder und die Gelenke. Die Atemübungen (Ujjayi, Kappalabathi, Anuloma Viloma, uvm.) fördern nicht nur die Sauerstoffaufnahme, sondern beruhigen auch die Nerven und den Geist. Wir trainieren den ganzen Körper und erarbeiten uns nach und nach auch schwierigere Asanas wie beispielsweise den Kopfstand oder das Rad. Am Ende führe ich euch durch eine tiefe Endentspannung und eine kleine Fantasiereise aus der ihr dann frisch und erholt wieder in die Woche starten könnt. 

Alle Techniken des Hatha-Yoga setzen am Körper an und führen weiter über den Atem zum Geist.

Juli 2024

Yoga für Schreibtisch-Täter

15.07.2024

Du kennst das. Du gehst morgens ins Büro. Es geht dir gut und du nimmst an deinem Schreibtisch Platz. Im Laufe des Tages fängt dann dein Rücken an zu schmerzen. Durch das lange Sitzen werden die Hüften eng, der Nacken verspannt sich und der untere Rücken beginnt sich zu melden.

Es gibt heute so viele Möglichkeiten, um das Arbeiten am Schreibtisch körperlich angenehmer zu gestalten. So lässt sich oft der Schreibtisch in der Höhe verstellen, um abwechselnd im Sitzen oder im Stehen zu arbeiten. Ergonomisch geformte Stühle sollen den Rücken unterstützen und dafür sorgen, dass die Füße flach auf dem Boden stehen. Auch gibt es Keilkissen für den Stuhl, um die Wirbelsäule aufzurichten und vieles mehr, doch am Ende des Tages tut der Rücken doch weh. Mit zunehmendem Arbeits- und Leistungsdruck erhöht sich das Stresslevel und in der Folge auch die Schmerzen im Rücken.

Hier gilt es, den Körper präventiv auf das lange statische Verharren vorzubereiten. Es sollte ein Gleichgewicht zwischen Kraft und Beweglichkeit entstehen, damit die Wirbelsäule eine Aufrichtung erfährt und Schon- bzw. Fehlhaltungen aufgelöst werden können. Durch gezielte Übungen, die du auch zwischendurch im Büro machen kannst, werden Beweglichkeit und Kraft gefördert. Durch Atem- und Entspannungsübungen wird das Stresslevel gesenkt und der Geist gewinnt an Klarheit. Indem ich auf die psychosomatischen Themen der Rückenschmerzen eingehe, biete ich die die Möglichkeit zu Reflektieren und herauszufinden, ob die Ursache deiner Schmerzen eher in einer Fehlhaltung oder in einer psychischen Belastung zu finden sind.

Nimm dir die Zeit für dich und deinen Rücken und sorge vor!

Chakra Yoga

16.07.2024

Jeder, der schon eine Weile Yoga praktiziert ist schon einmal über den Begriff der Chakren gestolpert. Die wenigsten wissen jedoch was damit gemeint ist. Die Chakren sind Energiezentren, die entlang der Wirbelsäule im Körper aufgereiht sind. Vom Wurzelchakra am unteren Ende der Wirbelsäule bis zum Kronenchakra am Scheitel des Kopfes. Diese sieben Zentren werden allgemein als die Hauptchakren bezeichnet. Es gibt aber noch viele kleine Nebenchakren, beispielsweise in den Schultern, Knien, Füßen. Die Chakren öffnen sich trichterförmig nach vorne und hinten und geben so ihre Energie nach außen hin ab und nehmen von außen Energie auf. Die Energie der Chakren kann vom menschlichen Auge nicht, aber mit der Intuition gesehen, gefühlt und gespürt werden. Diese als Prana bezeichnete unsichtbare Heilenergie, ist eine entscheidende Lebenskraft, die uns dynamisch, gesund und lebhaft sein lässt. Diese Energie unterliegt bestimmten Regeln, die ich euch nach und nach erläutern werde.

In diesem Kurs geht es darum, die Chakren zunächst einmal wahrzunehmen, sie zu öffnen und zu harmonisieren. Die Harmonie der Chakren hat große Auswirkungen auf Gedanken und Gefühle und ganz allgemein auf die Stimmung und das Wohlbefinden. Jedes dieser Chakren beschäftigt sich mit anderen Themen des Lebens. So geht es im Wurzelchakra um unsere Bodenständigkeit, unser Vertrauen und um die Stabilität im Leben. Im Kehlchakra hingegen spielen Themen wie Kommunikation mit anderen und dem Umgang mit der eigenen Wahrheit eine Rolle.

Das große Ziel dieser Arbeit mit den Chakren ist die Selbstoptimierung. Wir setzen uns also mit den Themen der Chakren auseinander, stellen fest, wo wir blockiert sind und nicht voll aus unserer Kraft schöpfen können. Dazu ist es notwendig, sich auch mit den eigenen Schwächen auseinanderzusetzen und sich negative Einflüsse, ob von außen oder innen, bewusst zu machen. Jede noch so kleine Selbsterkenntnis bringt uns innerlich noch mehr in Harmonie und steigert unsere Zufriedenheit.

Technisch arbeiten wir mit Asanas aus dem Hatha- und Yin-Yoga, mit Pranayama und Energielenkung und vor allem mit Selbstreflexion und Meditation. 

©Halo Moon Yoga Ludwigsburg 2024

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